NRW-Innovationen in Hannover: Neun Start-ups und ein Incubator zeigen die grüne Zukunft
Auf der Hannover Messe 2026 (20.–24.4.) präsentierten neun visionäre Start-ups und ein Start-up-Incubator aus NRW am Gemeinschaftsstand des Kompetenznetzwerks Umweltwirtschaft.NRW (KNUW) ihre wegweisenden Lösungen. Auf rund 120 Quadratmetern in der Start-up Area zeigten sie eindrucksvoll, wie vielfältig, dynamisch und zukunftsorientiert die Umweltwirtschaft aus Nordrhein-Westfalen aufgestellt ist. Beteiligt waren ApexSignal, Barricadix, B2SQUARE, Einklang Energy, ESG-X, mygreentop, onthego solutions, Polygon One, ProductionAI sowie der The Materials Lab Incubator der RWTH Aachen.
In diesem Rahmen kamen zahlreiche fachliche Gespräche zustande, die konkrete Vernetzungs‑ und Kooperationspotenziale aufgezeigt haben. Der Gemeinschaftsstand stieß zudem auf großes Interesse bei Besucherinnen und Besuchern sowie bei Netzwerkpartnern. Bereits am Montag setzte der Besuch von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, auf dem Stand des Kompetenznetzwerkes der Umweltwirtschaft.NRW einen besonderen Akzent: „Wir haben viele, starke mittelständische Unternehmen, die Inovationen bieten. NRW soll ein starker Standort dafür bleiben - es ist ökologisch wie auch ökonomisch sinnvoll, in diese Bereiche zu investieren und deswegen ist es gut, dass wir mutige Menschen haben, die in diesen Bereichen gründen.“ Die Ministerin verfolgte während ihres Besuchs die Elevator Pitches der NRW‑Unternehmen und setzte damit ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für die Innovationskraft und Vielfalt der nordrhein‑westfälischen Umweltwirtschaft. Auch die beteiligten Start-ups bewerteten den Besuch als große Chance, ihre Lösungen sichtbar zu machen und wertvolle Impulse aus der Politik für ihre weitere Entwicklung mitzunehmen.
Ein weiterer besonderer Höhepunkt war auch der Besuch von Viktor Haase, Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, der ein vielfältiges Programm absolvierte. Dazu zählten unter anderem einleitende Worte und die Teilnahme beim Panel „Mit Energie bis in den Regenwald - NRW-Start-ups in der Umweltwirtschaft" sowie sein Besuch am KNUW-Gemeinschaftsstand und weiterer Unternehmen aus der nordrhein-westfälischen Umweltwirtschaft. Die Start-ups am KNUW-Stand begeisterten ihn mit ihren innovativen Lösungen: „NRW ist Deutschlands größter Standort für die Umweltwirtschaft - mit mehr als einer halben Million Beschäftigten und einer Bruttowertschöpfung von rund 44 Milliarden Euro ein echter Standortvorteil.“ Der Besuch wurde von den beteiligten Unternehmen als starkes Zeichen der Wertschätzung wahrgenommen und als große Motivation erlebt, die nordrhein-westfälische Innovationskraft weiter voranzutreiben.

Die grünen Start-ups am KNUW-Stand nutzten die Messe, um ihre Produkte und Lösungen zu präsentieren, neue, auch internationale, Kontakte zu knüpfen und ihre Innovationskraft sichtbar zu machen.
Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Messe lag auf der internationalen Zusammenarbeit mit Brasilien, dem Partnerland der Hannover Messe 2026. Das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW organisierte in Kooperation mit ApexBrasil und Bcome.global ein Panel auf der Start-up-Bühne, auf dem sich sowohl brasilianische Unternehmen als auch als auch ein Start-up aus NRW mit ihren Geschäftsideen präsentieren konnten und die Bedeutung der gemeinsamen Stärken und Interessen zum Ausdruck kamen. Außerdem fanden 1:1-Matchmakings zwischen NRW-Start-ups und brasilianischen Unternehmen statt. Zudem nahmen die Netzwerk-Unternehmen an der zentralen Networking-Veranstaltung „NRW meets Brazil" am NRW-Landesgemeinschaftsstand teil, bei der an moderierten Thementischen konkrete Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet wurden.
Darüber hinaus präsentierte sich der Gemeinschaftstand des KNUW mit einem vielfältigen Programm, von interessanten Morning-Briefings und Elevator Pitches mit thematischen Einführungen zu Daten, Infrastruktur und Energie, Start-up-Spotlights durch die teilnehmenden Unternehmen bis hin zu moderierten Diskussionsrunden, in denen in offenen Gesprächen verschiedenen Themen der Umweltwirtschaft diskutiert wurden.
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