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Das war der SUMMIT 2022: Green Economy voranbringen!

SUMMIT Umweltwirtschaft.NRW 2022 – Genau jetzt – Grüne Wirtschaft voranbringen

Düsseldorf, 18.11.2022. „Die vielen Teilnehmenden zeigen einen Zukunftswillen, den starken Willen in NRW, die Zukunft mit Greentech und Umweltwirtschaft zu gestalten“, betonte NRW Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer auf dem SUMMIT Umweltwirtschaft NRW 2022. Welche bedeutende Rolle die Umweltwirtschaft hat, um die aktuellen zeitlich drängenden Herausforderungen wie die Klimawende, die Mobilitätswende und die Ressourcenwende mit innovativen Lösungen voranzubringen, zeigte sich beim 6. Gipfeltreffen von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft am 17. November 2022 im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 264 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des Kompetenznetzwerks Umweltwirtschaft NRW (KNUW) im Rahmen der „Tage der Umweltwirtschaft“ und nutzten die Gelegenheit, sich mit anderen Playern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik zu vernetzen und auszutauschen.

Unter dem Motto „Genau jetzt – Grüne Wirtschaft voranbringen“ kamen die Akteurinnen und Akteure der Umweltwirtschaft NRW aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen und diskutierten in einer Podiumsdiskussion über verschiedene Wege und Möglichkeiten, die grüne Transformation voranzubringen. Im Rahmen der Fachsessions standen aktuelle Fragestellungen zur Circular Economy, umweltfreundlichen Mobilität, Klimaanpassung, zu Innovationen und Unternehmensgründungen sowie Fördermöglichkeiten für Unternehmen auf der Agenda. Hieraus ergaben sich konkrete Anknüpfungspunkte für weiteres Handeln in den verschiedenen Feldern der Umweltwirtschaft.

Beliebter Anlaufpunkt war der Marktplatz der Ideen und Good Practices grüner Technologien, auf dem 13 Austellerinnen und Austeller sowie drei Exponate die Umweltwirtschaft greifbar machten. Nach der Ausstellungseröffnung durch KNUW-Netzwerkleiter Hartmut Schug, Minister Oliver Krischer und den Vorstandsvorsitzenden der NRW-Bank Eckhard Forst nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich die vielfältigen Angebote, Produkte, Best-Practice-Bespiele und Projekte anzusehen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Copyright: Ute Gabrowsky (phototek)

Welche wesentlichen Lösungen die Green Economy entwickelt, um die aktuellen weltweiten Herausforderungen zu stemmen und die grüne Transformation voranzutreiben, machten Minister Oliver Krischer und Klimaforscher Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner in ihren Keynotes deutlich. Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner fand klare Worte, um den Ist-Zustand zu verdeutlichen und warnte gleichzeitig, dass „genau jetzt“ gehandelt werden müsse. „Die Schutzmaßnahmen reichen derzeit nicht aus, um den Biodiversitätsverlust zu stoppen.“ Er betonte die entscheidende Rolle der Umweltwirtschaft als Lösungsanbieter: „Wir haben die Möglichkeit zu positiven Wechselwirkungen durch Anpassungsmaßnahmen, Minderungsmaßnahmen, Bestärkung der Natur und Schutz der Natur, um letztendlich auch Menschen Lebensmöglichkeiten und Lebensunterhalt zu ermöglichen, die direkt auf die Natur angewiesen sind.“

„Es ist ein fundamentaler Fehler, Klimaschutz als abgekapseltes und separates Thema zu betrachten“, so Pauline Brünger, Sprecherin Fridays for Future, im Rahmen der Podiumsdikussion. Alexander Felsch, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Umweltpolitik bei unternehmer.nrw, fügte hinzu: "Wir sind auf einem Transformationspfad und es ist wichtig, dass wir die Ziele nicht auf dem Weg verlieren".

Einigkeit herrschte darüber, dass die gesellschaftlichen Herausforderungen nur gemeinsam mit der Beteiligung aller Akteurinnnen und Akteure bewältigt werden können. Hierfür seien strukturelle Anpassungen erforderlich, wie etwa intensivere inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die ressortübergreifende Abstimmung politischer Prozesse. Dr. Peter Markus, Referatsleiter im MUNV, kündigte neue Fördermaßnahmen an, die in Kürze die grüne Transformation im Land gezielt unterstützen und den Weg von Umweltwirtschaft und Gesellschaft Richtung Green Economy vorantreiben sollen.

Copyright: Ute Gabrowsky (phototek)

„Wir müssen interdisziplinär Denken […] und da ist mein Eindruck, dass wir mit der Veranstaltung heute einen großen Schritt weitergekommen sind und wir diesen Geist mitnehmen in die künftige Arbeit, interdisziplinär an den verschiedenen Problemen zu arbeiten und Lösungen zu entwickeln und diese dann tatsächlich auch auf die Straße, auf die Schienen, aufs Feld und in die Städte zu bringen.“, fasste Viktor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW den Tag treffend zusammen.

Detaillierte Ergebnisse der fünf Fachsessions sind hier in Kürze abrufbar. Eine Übersicht über das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Aufzeichnung der Veranstaltung
Highlightvideo zum SUMMIT Umweltwirtschaft.NRW 2022
Bildergalerie
Copyright: Ute Gabrowsky (phototek)

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