Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW
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Veranstaltungsbericht
15.05.2026

Nordrhein-Westfalen auf der IFAT 2026: Starker Auftritt der Umweltwirtschaft in München

Vom 4. bis 7. Mai 2026 öffnete die IFAT in München ihre Tore – die weltweit führende Fachmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Mit rund 3.400 Ausstellern aus über 60 Ländern bestätigte sie ihre Rolle als zentraler internationaler Treffpunkt für Innovationen im Umwelt- und Ressourcenschutz. Nordrhein-Westfalen war besonders stark vertreten: Rund 370 Aussteller präsentierten sich auf mehr als 20.000 m² Nettoausstellungsfläche – wie schon 2024 die meisten Aussteller und die größte Fläche im Bundesländervergleich.

© Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW

Auf rund 300 m² bot der NRW-Landesgemeinschaftsstand den 14 Unternehmen eine zentrale Bühne. Auch das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW (KNUW) sowie Circular.NRW waren dort vertreten. Organisiert wurde der Stand vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) und vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) in Zusammenarbeit mit NRW.Global Business. Am ersten Messetag eröffneten Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur und Umweltminister Oliver Krischer den Stand. Bei einem anschließenden Rundgang tauschten sie sich mit den vertretenen NRW-Unternehmen über Innovationen und aktuelle Herausforderungen aus. Besucht wurden Co-reactive, Hermetia Tech, Primobius, PTC – PARFORCE Technology Cooperation, carboliq, SANHA, Turbonik, fuseki, IANUS Simulation, MobileTronics, Powerspex Simulator, FloodWaive Predictive Intelligence, MicroBubbles und Schraeder.

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Umweltminister Oliver Krischer nahm zudem an der Podiumsdiskussion „Resilienz und Sicherheit für die wasserwirtschaftliche Infrastruktur" auf der Water Stage teil, moderiert von DWA-Präsident Prof. Dr. Uli Paetzel und DVGW-Vizepräsident Dr. Dirk Waider. Gemeinsam mit dem bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber und der Bundestagsabgeordneten Dunja Kreiser diskutierte er über die Wasserstrategien von Bund und Ländern. Auf der VKU-Bühne hielt er außerdem eine Keynote zu Innovationen und Kreislaufwirtschaft und besuchte ferner die Stände von REMONDIS, NEOWATER Technologies und Haver & Boecker.

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Der Landesgemeinschaftsstand verzeichnete über alle Messetage hinweg ein hohes Besucherinteresse. Zahlreiche Fachgespräche führten zu konkreten Anbahnungen für Kooperationen und Projekte – national wie international. Die NRW-Unternehmen nutzten die Bühne, um ihre Technologien zu präsentieren und ihre Innovationskraft in den Bereichen Wasser, Recycling und Kreislaufwirtschaft sichtbar zu machen. Für zusätzliche Vernetzung sorgte am Dienstagabend der gemeinsame NRW-Netzwerkabend von MUNV, MWIKE und NRW.Global Business.

Ministerin Neubaur im Gespräch mit den Unternehmen
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Das KNUW setzte mit täglichen Morning-Briefings am Gemeinschaftsstand sowie einem Slot auf der Hydrogen Stage zum Thema „Wärmewende aktiv gestalten – Die Rolle von Umweltwirtschaft und Wasserstoff für die Transformation" inhaltliche Akzente. Evamaria Lutz, stellvertretende Projektleiterin des KNUW, resümierte: „Die IFAT 2026 erwies sich für das KNUW und die beteiligten Unternehmen als erfolgreicher Marktplatz für Innovationen, Austausch und Kooperationen. Die Vielzahl an Gesprächen, die hohe Sichtbarkeit der NRW-Lösungen und die konkrete Identifikation gemeinsamer Projekte bildeten eine solide Grundlage für die weitere Vernetzung – in Deutschland und international."

Weitere Impressionen von der IFAT Munich 2026 gibt es auf unserem LinkedIn-Kanal und in dem Recap-Video.