Umweltministerium startet neuen Förderwettbewerb „InnovationUmweltwirtschaft.NRW“ und gibt geförderte Projekte im laufenden Sonderprogramm Umweltwirtschaft 2020 bekannt: von Rübenschnitzelburger bis künstlicher Photosynthese

Update: Verlängerung der Einreichfrist bis zum 20. Juni 2021.

Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen hat am Mittwoch einen neuen Förderaufruf zur Stärkung der Innovationskraft in der Umweltwirtschaft veröffentlicht. Geplant ist ein Fördervolumen von bis zu 23 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union. Der Aufruf „InnovationUmweltwirtschaft.NRW“ erfolgt im Rahmen des REACT-Programms der EU zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie. Mit dem neuen Programm möchten das Land und die EU Akteure der Green Economy dabei unterstützen, sich innovativ zu positionieren und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

„Die Umweltwirtschaft Nordrhein-Westfalen ist ein wertvoller Innovationspool und wichtiger Partner auf dem Weg zu nachhaltigem Wirtschaften und Leben. Innovative Ideen fördern die Green Economy und helfen uns allen, nachhaltiger, klimafreundlicher und ressourceneffizienter aus der Pandemie durchzustarten. Daher fördern wir mit REACT-EU wie schon mit dem Sonderprogramm Umweltwirtschaft innovative Projekte im Land“, so Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das neue Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen der Umweltwirtschaft mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen sowie Vereine, Verbände, Stiftungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Rahmen von Kooperationsprojekten. Projektskizzen können bis zum 20. Juni 2021 bei der LeitmarktAgentur.NRW eingereicht werden
(https://www.leitmarktagentur.nrw/react-eu/innovation-umweltwirtschaft-nrw).

Sonderprogramm Umweltwirtschaft 2020: künstliche Photosynthese, Wasserstoff und Rübenschnitzelburger

Im vergangenen Jahr hatte das Umweltministerium bereits fünf Millionen Euro für ein „Sonderprogramm Umweltwirtschaft“ bereitgestellt. Die ersten geförderten Projekte gab das Umweltministerium nun ebenfalls bekannt, Dabei handelt es sich um sieben Innovationsprojekte und sechs Grüne Gründungen. Die Projektideen reichen von dem Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur, über die Nutzung der Photokatalyse („künstliche Photosynthese“), die Produktion von umweltverträglichen Blattdüngern bis hin zu Rübenschnitzelburgern als veganem Fleischersatz.

„Es ist beeindruckend, mit welcher Kreativität und Professionalität die Akteure der Umweltwirtschaft zentrale Zukunftsfragen angehen. Welche Innovationskraft in der Green Economy in NRW steckt, zeigen die vielen Projekte, die wir bereits fördern. Ich hoffe, dass wir mit unserem neuen Förderaufruf REACT-EU viele weitere Ideen in Nordrhein-Westfalen umsetzen können“, so Heinen-Esser.

Die geförderten Projekte werden in der neuen Serie „Green Practice NRW“ auf dem Webportal www.umweltwirtschaft.nrw.de vorgestellt. Los geht es mit den Rübenschnitzelburgern. Green Practice NRW zeigt ganz konkret, wie ökologischer Nutzen und ökonomischer Erfolg zusammen gehen.

 

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