Veranstaltungsreihe – Einblicke in den Green Deal

Europäische Impulse zu zirkulären Produkten und Produktion: Product-as-a-Service Geschäftsmodelle und Elektronischer Produktpass – was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Einblicke in den Green Deal – Herausforderungen und Chancen für produzierende Unternehmen

Im Rahmen des Green Deal und des neuen EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft werden in der Initiative für Nachhaltige Produkte (Sustainable products initiative (europa.eu)) derzeit Instrumente zum Übergang zu einer zirkulären Produktion und Produktnutzung diskutiert und geplant. Diese beinhalten auch Product-as-a-Service Geschäftsmodelle und einen Elektronischen Produktpass. Die Einführung solcher Instrumente würde Handlungsbedarf und Vorbereitung von Unternehmen erfordern.

In der Reihe Einblicke in den Green Deal – Herausforderungen und Chancen für produzierende Unternehmen informieren KNUW und die Effizienz-Agentur NRW (EFA) frühzeitig über die europäischen Impulse und bieten einen Diskussions- und Reflektionsraum, um sich über potenzielle Auswirkungen, erforderliche Schritte und Chancen auszutauschen.

Ihre Ansprechpartner:innen:

Marieke Eckhardt:  eckhardt@knuw.nrw / Tel: 0211 / 91316-139

Stefan Alscher: sal@efanrw.de / Tel: 0203 / 378 79-323

Christiane Voigtländer: cvo@efanrw.de / Tel: 0203 / 378 79 406

Erste Veranstaltung der Reihe

24.03.2021, 13:00 – 14:30

Einblicke in den Green Deal – „Product-as-a-Service“ Geschäftsmodelle: Herausforderungen und Chancen für produzierende Unternehmen

Mit der Sustainable Products Initiative – die im Rahmen des Green Deal und des New Circular Economy Action Plans die Ökodesign Richtline novellieren und auf weitere Produktgruppen ausweiten soll – werden auf europäischer Ebene derzeit sogenannte Product-as-a-Service Geschäftsmodelle diskutiert. Diese sollen dazu beitragen, dass Produkte zirkulärer gestaltet und angeboten werden, indem die Produkte im Besitz des Herstellers bleiben und Unternehmen oder Verbrauchern zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Somit hat der Hersteller einerseits ein Interesse and der Langlebigkeit seiner Produkte und ist andererseits für deren Entsorgung verantwortlich und damit an der bestmöglichen Rückgewinnung der eingesetzten Rohstoffe interessiert.

Bedeutung für Unternehmen der Umweltwirtschaft:

Während die Ökodesignrichtlinie auf Consumer Goods wie Weiße Ware und Elektronik fokussiert ist, soll die Sustainable Products Initiative (SPI) auf eine breite Gruppe weiterer Produkte ausgeweitet werden. Somit könnten Anreize und Anforderungen an neue Bereitstellungsformen auch für Hersteller von Sensortechnik, Batterien und Akkumulatoren, Pumpen, Solar und Windtechnik, energieeffizienten Beleuchtungssystemen oder Zulieferer für Wasserstoff- und Elektrofahrzeuge eingeführt werden. Dies würde eine tiefgreifende Umstellung der Geschäftsmodelle bedeuten, auf die Unternehmen sich frühzeitig vorbereiten müssen. Auch für die Recyclingbranche könnte eine entsprechende Umstellung der Geschäftsmodelle Auswirkungen haben, wenn ausgediente Produkte im Besitz der Hersteller bleiben, die die Rohstoffe unter Umständen direkt wiedereinsetzen können.

Die Veranstaltung soll frühzeitig informieren über potenzielle Anforderungen und Konsequenzen und einen Diskussions- und Vernetzungsraum für potenziell erforderliche Maßnahmen und Lösungen bieten.

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Zweite Veranstaltung der Reihe

21.04.2021, 13:00 -14:30

Einblicke in den Green Deal – Elektronischer Produktpass: Herausforderungen und Chancen für produzierende Unternehmen

Mit der Sustainable Products Initiative – die im Rahmen des Green Deal und des New Circular Economy Action Plans die Ökodesign Richtline novellieren und auf weitere Produktgruppen ausweiten soll – wird auf europäischer Ebene derzeit die verpflichtende Einführung eines digitalen Produktpasses    diskutiert. Mit diesen sollen Informationen zu Herstellungsbedingungen eines Produkts, Haltbarkeit, Zusammensetzung, Wiederverwendung, Reparatur, Möglichkeiten der Demontage und Entsorgung am Ende der Lebensdauer elektronisch allen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette zur Verfügung gestellt werden.

Bedeutung für Unternehmen der Umweltwirtschaft:

Während die Ökodesignrichtlinie auf Consumer Goods wie Weiße Ware und Elektronik fokussiert ist, soll die Sustainable Products Initiative auf eine breite Gruppe weiterer Produkte ausgeweitet werden. Somit könnten entsprechende Informationspflichten z.B. auch für Hersteller von Sensortechnik, Batterien und Akkumulatoren, Pumpen, Solar und Windtechnik, energieeffizienten Beleuchtungssystemen oder für Wasserstoff- und Elektrofahrzeuge und deren jeweilige Zulieferer eingeführt werden. Dies würde eine tiefgreifende Umstellung der Geschäftsmodelle bedeuten, auf die Unternehmen sich frühzeitig vorbereiten müssen. Einerseits stellt sich die Frage nach dem Umgang mit sensiblen und wettbewerbsrelevanten Daten, andererseits bieten sich große Chancen für die Kreislaufführung von Produkten, bei der nordrhein-westfälische Unternehmen zu Vorreitern werden könnten.

Die Veranstaltung soll frühzeitig informieren über potenzielle Anforderungen und Konsequenzen und einen Diskussions- und Vernetzungsraum für potenziell erforderliche Maßnahmen und Lösungen bieten.

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